Wissenssammlung: Wie Sie alles Gelernte sicher behalten

Damit Sie alles, was Sie lernen und zusammenfassen, behalten und jederzeit nachschlagen können, sollten Sie Ihre Notizen an einem Ort sammeln. Dazu sollten Sie sich eine eigene Wissenssammlung anlegen, indem Sie alle Notizen, Mitschriften, Zusammenfassungen, Artikel usw. in einem großen Aktenordner abheften.

Besorgen Sie sich deshalb einen geeigneten Ordner und erstellen Sie Trennblätter für alle Themengebiete, welche Sie interessieren und in denen Sie neues Wissen sammeln möchten. Dann heften Sie alle Zusammenfassungen, die Sie bereits erstellt haben oder in Zukunft anfertigen werden, unter dem entsprechenden Trennblatt ab. So können Sie diese Informationen schnell nachschlagen, wiederholen und erweitern. Außerdem können Sie an dem Wachstum Ihrer Wissenssammlung sehen, wie Sie Ihr Wissen stetig erweitern.

Darstellung einer Wissenssammlung von innen

Sie sollten Ihre Wissenssammlung als Ihr wertvollstes Buch und Nachschlagewerk ansehen und behandeln. Denn bei richtiger Pflege Ihrer Wissenssammlung befindet sich darin alles Wichtige, was Sie gelernt haben, sowie die Zusammenfassungen von allen Büchern, die Sie gelesen haben. Darum sollten Sie auch häufig in Ihrer Wissenssammlung lesen oder etwas nachschlagen.

Wiederholen Sie beispielsweise regelmäßig die einzelnen Themengebiete und erstellen Sie dabei eine Mind-Map, welche das gesamte Thema zusammenfasst. Diese Mind-Map können Sie dann unter das Trennblatt des jeweiligen Themas heften und bei jeder weiteren Wiederholung des Themas ergänzen. Anhand dieser Mind-Map können Sie auch leicht erkennen, wo Sie noch Wissenslücken haben, da genau dort Lücken in Ihrer Mind-Map auftreten. So können Sie daran arbeiten, diese Lücken in Ihrem Wissen oder Verständnis zu schließen.

Gegebenenfalls können Sie auch eine zusammenfassende Mind-Map Ihrer gesamten Wissenssammlung erstellen, indem Sie alle Mind-Maps zu den einzelnen Themengebieten in einer großen Mind-Map zusammenfassen. Heften Sie diese Mind-Map nach ganz vorne, sodass sie Ihnen einen schnellen Überblick über die verschiedenen Themen sowie die wichtigsten Informationen in Ihrer Wissenssammlung gibt.

Statt Ihre Wissenssammlung passiv zu lesen und zu wiederholen, sollten Sie sich dabei das Wissen, Verständnis und die Zusammenhänge wieder ins Gedächtnis rufen, um dieses aktiv erneut abzuspeichern und so in Ihr Langzeitgedächtnis zu bringen. Außerdem können Sie beim Wiederholen der Wissenssammlung unwichtig Gewordenes aussortieren.

Darstellung einer Wissenssammlung von aussen

Ergänzend zu Ihrer physischen Wissenssammlung bietet es sich an, auch eine digitale Wissenssammlung anzulegen. Darin können Sie dann digitale Informationen in Form von Texten, Bildern, Videos, Links usw. abspeichern.

Erstellen Sie dazu eine geeignete Ordnerstruktur, indem Sie zunächst für jedes Themengebiet einen Ordner anlegen. Innerhalb dieser Ordner können Sie dann noch weitere Ordner für die Unterthemen erstellen oder nach den Informationsarten unterscheiden, indem Sie beispielsweise Ordner für „Bilder“ oder „Videos“ hinzufügen.

Eine solche Wissenssammlung können Sie leicht mit entsprechenden Tools erstellen und verwalten. Beispielsweise können Sie mit Evernote sowie dem Evernote-Web-Clipper schnell und einfach eine solche Ordnerstruktur erstellen und Informationen aus dem Internet darin abspeichern.

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